Die 9 besten Kaffeehäuser Wiens
In Wien ist Kaffee mehr als nur ein Getränk – er ist Teil der Kultur, der Geschichte und des täglichen Lebens. Die Wiener Kaffeehauskultur lebt von Ruhe, Gesprächen, Zeitungslektüre und bewusstem Verweilen. Wer sie erleben möchte, sollte Zeit mitbringen, offen sein und die richtigen Orte kennen.
Dieser Guide führt durch die schönsten traditionellen Kaffeehäuser der Stadt – von berühmten Institutionen bis hin zu kleinen, authentischen Cafés mit Geschichte, die oft abseits der bekannten Wege liegen. Mit Angeboten wie der Vienna City Card lassen sich dabei auch zahlreiche Vorteile und Ermäßigungen in der Stadt nutzen.

Typische Wiener Kaffeehäuser
Die UNESCO beschreibt das Wiener Kaffeehaus als einen Ort voller Gemütlichkeit. Hier kann man stundenlang sitzen, lesen, arbeiten oder plaudern. Historisch wurden Kaffeehäuser Treffpunkt von Intellektuellen und Künstlern wie Altenberg, Schnitzler, Freud oder Trotzki. Typische Merkmale sind Marmortische, Zeitungsständer, Kellner*innen in Smoking, Stuckdecken und Kronleuchter sowie traditionelle Mehlspeisen.
Kurz zur Geschichte
Der Legende nach brachte die zweite Türkenbelagerung 1683 Kaffeesäcke nach Wien, und ein gewisser Kolschitzky eröffnete daraufhin das erste Kaffeehaus. Ob es genau so war, weiß man nicht – die Geschichte ist aber charmant.
Fakt ist:
- Bereits im 18. Jahrhundert gab es mehr als 100 Kaffeehäuser in Wien.
- Im 19. Jahrhundert wurden sie zum Treffpunkt von Intellektuellen und Künstlern:
- Peter Altenberg im Café Central
- Arthur Schnitzler im Café Griensteidl
- Sigmund Freud im Café Landtmann
- Leo Trotzki und andere Revolutionäre im Café Central
- Um die Jahrhundertwende (Fin de Siècle) entstanden viele der heute weltberühmten Häuser.
Typische Merkmale der klassischen Wiener Kaffeehauskultur sind:
- Tische aus Marmor
- Zeitungsständer zum Schmökern
- Kellner*innen in Smoking
- Stuckdecken und Kronleuchter
- Süße Mehlspeisen, deren Rezepte teilweise über 100 Jahre alt sind
Wiener Kaffeearten – warum Kaffee in Wien mehr als nur „Kaffee“ ist
Wichtig für Besucher*innen: In Wien bestellt man Kaffee etwas anders als in anderen Ländern.
Beliebte Wiener Kaffee-Spezialitäten:
- Melange – halb Kaffee, halb Milch, mit Milchschaum. Wiens Variante des Cappuccino.
- Einspänner – starker schwarzer Kaffee im Glas, gekrönt mit viel Schlagobers.
- Kapuziner – kleiner schwarzer Kaffee mit einem Schuss Schlagobers, dunkler als die Melange.
- Kleiner Schwarzer – Espresso pur.
- Kleiner Brauner – Espresso mit etwas Milch oder Schlagobers.
- Verlängerter – ähnlich wie ein Americano, aber etwas milder.
- Fiaker – Espresso mit Rum und Sahne.
- Mazagran – kalter Kaffee mit Eis und einem Spritzer Zitrone.
Merktipp: Lieber nicht „Cappuccino“ sagen, wenn du in einem traditionellen Wiener Kaffeehaus bist. Die Kellner*innen überleben es zwar – aber spüren wirst du es trotzdem.
Die besten traditionellen Wiener Kaffeehäuser
Hier findest du eine Auswahl der schönsten, berühmtesten und historischsten Kaffeehäuser Wiens – Klassiker, Geheimtipps und alles dazwischen.
1. Café Sacher (Innere Stadt)
Bekannt für die Original Sacher-Torte – die Qualität hält, was der Name verspricht. Das Interieur ist elegant, in Rot- und Goldtönen gehalten und sehr prunkvoll.
Das Café Sacher gehört zu den klassischsten Kaffeehäusern im ersten Bezirk und wirkt insgesamt sehr repräsentativ und eher formell. Die Atmosphäre ist elegant, ruhig und stark auf internationales Publikum ausgerichtet – viele Besucher kommen gezielt wegen der berühmten Torte. Besonders am Vormittag und am späten Nachmittag ist es angenehm, da es zu den Hauptzeiten oft sehr voll wird. Für klassische Wien-Touristen ist es ein typischer „Once-in-a-lifetime“-Stopp, während Einheimische es eher für besondere Anlässe besuchen.
Local Tip: In echten Wiener Kaffeehäusern bestellt man keinen „Cappuccino“ als Standard, sondern eher eine „Melange“ – und man sollte sich nicht wundern, wenn der Service hier bewusst etwas reservierter wirkt. Der berühmte Wiener Kellner-Charme hat hier durchaus Tradition und gehört fast ein bisschen zum Erlebnis dazu.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben besonders die ikonische Sacher-Torte, die stilvolle Einrichtung und das insgesamt sehr klassische Wiener Kaffeehaus-Erlebnis. Viele empfinden den Besuch als „Pflichtprogramm“ in Wien und schätzen die zentrale Lage direkt beim Opernhaus. Kritische Stimmen erwähnen hingegen oft lange Wartezeiten, hohe Preise und einen teilweise sehr touristischen Charakter. Einige Gäste finden den Service eher kühl oder wenig persönlich, während andere genau diese traditionelle, leicht distanzierte Art als authentisch Wienerisch wahrnehmen. Besonders positiv hervorgehoben werden jedoch die gleichbleibend hohe Qualität der Desserts und das historische Ambiente.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 07:00 – 23:00 Uhr
- Standort: Philharmonikerstr. 4, 1010 Wien
- Preise: Sacher-Torte € 10,90; Melange € 7,5
- Website: https://www.sacher.com/
2. Café Prückel (1./3. Bezirk)
Ein Wiener Kaffeehaus mit stilvollem 50er-Jahre-Flair, bekannt für seinen Apfelstrudel und das großzügige Straßencafé.
Das Café Prückel wirkt insgesamt sehr entspannt und leicht nostalgisch, ohne dabei touristisch überladen zu sein. Innen dominiert ein klarer Mid-Century-Stil mit viel Holz, klassischen Sesseln und großen Fenstern, die das Café sehr hell und offen wirken lassen. Es eignet sich besonders gut für ruhige Nachmittage, zum Zeitunglesen oder für längere Gespräche bei Kaffee und Kuchen. Durch die Lage am Stubenring ist es außerdem ein guter Stopp nach einem Spaziergang entlang des Rings oder nach einem Museumsbesuch.
Local Tip: Das Prückel ist ein gutes Beispiel für ein Wiener Kaffeehaus, in dem man sich Zeit nehmen sollte – hier wird nicht gehetzt. Und wie überall in Wien gilt: Die „Melange“ ist die sicherere Wahl als ein Cappuccino, wenn man sich nicht als Tourist outen möchte.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen schätzen besonders das authentische 50er-Jahre-Ambiente, die großzügigen Sitzplätze und die entspannte Atmosphäre ohne großen Trubel. Häufig gelobt werden auch der klassische Apfelstrudel und die gute Auswahl an Mehlspeisen. Positiv hervorgehoben wird zudem, dass das Café trotz zentraler Lage nicht überlaufen wirkt. Kritische Stimmen erwähnen gelegentlich schwankende Servicegeschwindigkeit sowie einzelne Erfahrungen mit eher unaufmerksamem Personal. Insgesamt wird das Prückel aber als sehr solides, klassisches Wiener Kaffeehaus wahrgenommen, das besonders durch sein Ambiente überzeugt.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 08:30 – 22:00 Uhr
- Standort: Stubenring 24, 1010 Wien
- Preise: Melange € 4,90, Hauseigene Patisserie ab € 11,50
- Website:https://www.prueckel.at
3. Café Landtmann (Innere Stadt)
Das Stammcafé von Sigmund Freud: großzügig, elegant und stilvoll – eines der prachtvollsten Kaffeehäuser Wiens.
Das Café Landtmann gehört zu den klassischsten Wiener Ringstraßenkaffeehäusern und wirkt insgesamt sehr repräsentativ und „großstädtisch“. Die Atmosphäre ist elegant, aber weniger streng als im Sacher – eher ein lebendiges, gut besuchtes Kaffeehaus mit viel Tageslicht und einer Mischung aus Tourist:innen, Geschäftsleuten und Wiener Stammgästen. Besonders angenehm ist es am Vormittag oder frühen Nachmittag, wenn es noch etwas ruhiger ist und man gut arbeiten, lesen oder lange Gespräche führen kann. Durch die Nähe zur Universität und zum Rathaus ist es auch ein beliebter Treffpunkt für unterschiedlichste Anlässe.
Local Tip: Das Landtmann ist perfekt, um ein echtes Wiener Kaffeehaus-Feeling zu erleben, ohne dass es zu touristisch wirkt – aber auch hier gilt: eine „Melange“ bestellen statt Cappuccino und ruhig ein bisschen Zeit mitbringen, denn hier wird das Sitzen im Kaffeehaus noch ernst genommen.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben besonders die elegante Atmosphäre, die großzügigen Räumlichkeiten und die zentrale Lage direkt am Ring. Viele heben hervor, dass das Café trotz seiner Größe eine angenehme klassische Kaffeehausstimmung bewahrt und sich gut für längere Aufenthalte eignet. Sehr positiv bewertet werden auch die Torten und die solide Qualität der Wiener Küche. Kritische Stimmen erwähnen teilweise höhere Preise sowie gelegentlich langsamen oder etwas unpersönlichen Service bei starkem Andrang. Insgesamt wird das Landtmann aber sehr häufig als eines der „typischsten“ und zuverlässigsten Wiener Kaffeehäuser beschrieben.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 07:30–23:00 Uhr
- Standort: Universitätsring 4, 1010 Wien
- Preise: Melange € 6,90; Torte ab € 7,80
Website: https://www.landtmann.at
4. Café Central (Innere Stadt)
Wiens bekanntestes Kaffeehaus – vielleicht sogar das berühmteste der Welt. Seit 1876 Treffpunkt für Intellektuelle, Schriftsteller und Revolutionäre. Heute zieht es Tourist*innen an, doch die historische Atmosphäre bleibt unvergleichlich.
Das Café Central wirkt wie eine Mischung aus Kaffeehaus und historischem Prunksaal. Die hohe, eindrucksvolle Säulenhalle mit den Bögen und dem warmen Licht sorgt für eine sehr besondere, fast theatralische Atmosphäre. Es ist deutlich touristisch geprägt, aber dennoch beeindruckend und einzigartig in Wien. Besonders passend ist ein Besuch am Vormittag oder später am Abend, wenn die Stimmung etwas ruhiger ist. Für viele ist es weniger ein „Alltagskaffeehaus“, sondern ein bewusstes Erlebnis eines historischen Ortes.
Local Tip: Das Café Central ist einer der Orte, an denen man sich ruhig einmal anstellen muss – das gehört hier fast schon dazu. Und auch hier gilt: eine „Melange“ bestellen und den klassischen Wiener Kaffeehausbesuch bewusst zelebrieren. Wer Glück hat, bekommt sogar einen Platz, an dem einst berühmte Stammgäste wie Literaten oder Denker gesessen sind.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben vor allem die beeindruckende Architektur, die historische Atmosphäre und das Gefühl, in einem Stück Wiener Geschichte zu sitzen. Viele beschreiben den Besuch als „einmaliges Erlebnis“ und heben die Mehlspeisen sowie die zentrale Lage hervor. Positiv erwähnt wird auch die besondere Stimmung in der Säulenhalle, die das Café einzigartig macht. Kritische Stimmen beziehen sich häufig auf lange Wartezeiten, sehr hohen Besucherandrang und teilweise überforderte Serviceabläufe. Einige Gäste empfinden das Café als stark touristisch geprägt, während andere genau diesen ikonischen Charakter als Teil des Erlebnisses sehen.
Warum hin?
- Spektakuläre Säulenhalle
- Historische Stimmung
- Exzellente Mehlspeisen
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Samstag: 08.00 – 22.00 Uhr, Sonn- und Feiertag: 10.00 – 22.00 Uhr
- Standort: Herrengasse 14, 1010 Wien
- Preise: Melange ca. € 6,50; Torten ab € 6,90
- Website:https://cafecentral.wien/
5. Café Museum (Innere Stadt)
Ein zurückhaltend-elegantes Kaffeehaus, gestaltet von Adolf Loos. Typisch für die alten Wiener Cafés, die abseits der Touristenpfade liegen.
Das Café Museum wirkt bewusst reduziert und funktional im Vergleich zu den prunkvollen Kaffeehäusern am Ring. Genau darin liegt sein besonderer Charme: klare Linien, wenig Dekor und ein ruhiger, fast intellektueller Charakter. Die Atmosphäre ist insgesamt entspannter und weniger touristisch, wodurch es sich gut für konzentriertes Arbeiten, Lesen oder ruhige Gespräche eignet. Besonders angenehm ist es unter der Woche am Vormittag oder frühen Nachmittag, wenn es noch nicht stark besucht ist.
Local Tip: Das Café Museum ist eines jener Kaffeehäuser, in denen man die „alte Wiener Schule“ noch spürt – ohne Übertreibung, aber mit viel Stil. Und wie fast überall in Wien: eine „Melange“ bestellen und nicht irritiert sein, wenn der Service eher zurückhaltend als überschwänglich ist – das gehört hier zur Tradition.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben besonders das ruhige, stilvolle Ambiente und die Tatsache, dass das Café weniger überlaufen ist als andere bekannte Häuser im ersten Bezirk. Viele schätzen die klare Architektur und die entspannte Atmosphäre, die sich gut für längere Aufenthalte eignet. Positiv hervorgehoben werden auch die gute Qualität der klassischen Kaffeehausgetränke und Mehlspeisen sowie die zentrale Lage nahe der Oper. Kritische Stimmen erwähnen gelegentlich einen eher nüchternen, teils distanzierten Service und vereinzelt lange Wartezeiten bei Stoßzeiten. Insgesamt wird das Café Museum jedoch als authentisches, angenehm unaufgeregtes Wiener Kaffeehaus wahrgenommen.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 08:00–21:00 Uhr
- Standort: Operngasse 7, 1010 Wien
- Preise: Melange € 6,90; Torte ab € 7,80
- Website:https://www.cafemuseum.at
6. Café Sperl (6. Bezirk)
Mit Kronleuchtern, Holzvertäfelung und einem Flügel wirkt dieses Kaffeehaus wie aus dem Bilderbuch. Häufig dient es auch als Kulisse für Filme.
Das Café Sperl gehört zu den klassischsten und gleichzeitig gemütlichsten Wiener Kaffeehäusern außerhalb der ganz touristischen Hotspots. Die Atmosphäre ist warm, nostalgisch und sehr „unaufgeregt-wienerisch“ – mit viel Holz, Teppichen und den typischen kleinen Marmortischen, an denen man gerne länger sitzen bleibt. Es wirkt weniger prunkvoll als die Ringstraßenkaffeehäuser, dafür authentischer und alltagsnäher. Besonders am Nachmittag oder frühen Abend entfaltet das Sperl seinen Charme, wenn es sich langsam füllt, aber nie hektisch wird.
Local Tip: Im Sperl lohnt es sich, einfach ohne Eile reinzugehen, einen Platz zu nehmen und das klassische Wiener Kaffeehaus-Tempo zu akzeptieren – hier wird nichts beschleunigt. Und wie immer in Wien: eine „Melange“ bestellen und sich nicht wundern, wenn der Kellner mit charmant-grantiger Zurückhaltung arbeitet – das gehört hier fast zur Atmosphäre dazu.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben besonders das authentische Wiener Kaffeehausgefühl, die gemütliche Einrichtung und die entspannte Atmosphäre abseits der großen Touristenströme. Viele heben hervor, dass das Café Sperl sich sehr gut zum Verweilen eignet und einen echten „Zeitreise-Charakter“ hat. Positiv erwähnt werden auch die guten Mehlspeisen und das faire Preisniveau im Vergleich zu zentraleren Lokalen. Kritische Stimmen beziehen sich gelegentlich auf etwas langsamen Service bei hoher Auslastung sowie darauf, dass es zu Stoßzeiten recht voll werden kann. Insgesamt gilt das Sperl jedoch als eines der charmantesten traditionellen Kaffeehäuser Wiens.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 07:00 bis 22:00; Sonntag 10:00 bis 20:00; Im Juli & August ist Sonntags geschlossen.
- Standort: Gumpendorfer Str. 11, 1060 Wien
- Preise: Melange € 4,90, Torte ab € 5,40
- Website: https://www.cafesperl.at
7. Café Hummel (8. Bezirk)
Ein klassisches Wiener Nachbarschaftskaffeehaus – authentisch, lebendig und mit köstlicher Küche.
Das Café Hummel ist ein typisches Wiener Grätzl-Kaffeehaus mit viel Alltagscharakter und deutlich weniger touristischem Fokus. Die Atmosphäre ist lebendig, manchmal etwas trubeliger, aber genau das macht den Charme aus: Hier treffen Stammgäste aus der Nachbarschaft auf Studierende, Familien und zufällige Besucher. Es ist kein „Schaukaffeehaus“, sondern ein echtes funktionierendes Wiener Wohnzimmer. Besonders gut geeignet ist es für ein spätes Frühstück, einen unkomplizierten Lunch oder einen langen Kaffeeabend ohne Zeitdruck.
Local Tip: Im Café Hummel merkt man schnell, dass Wien nicht nur aus prunkvollen Kaffeehäusern besteht – hier ist der Alltag zuhause. Und auch hier gilt: eine „Melange“ bestellen und sich nicht wundern, wenn die Stimmung etwas direkter und weniger inszeniert ist – das ist echtes Wiener Grätzl-Leben.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben besonders die authentische, ungezwungene Atmosphäre und das Gefühl eines echten Wiener Nachbarschaftskaffeehauses. Viele heben die gute Küche hervor, insbesondere Frühstücksangebote und klassische österreichische Gerichte. Positiv erwähnt werden auch die langen Öffnungszeiten und die hohe Verlässlichkeit als Treffpunkt zu jeder Tageszeit. Kritische Stimmen beziehen sich gelegentlich auf Stoßzeiten, in denen es recht voll und laut werden kann, sowie auf einen manchmal etwas hektischen Service. Insgesamt wird das Café Hummel jedoch sehr geschätzt als ehrliches, lebendiges Wiener Alltagskaffeehaus mit guter Qualität.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 08:00–23:00 Uhr
- Standort: Josefstädter Str. 66, 1080 Wien
- Preise: Melange € 5,10 ;Torte € 5,80
- Website: https://www.cafehummel.at
8. Café Eiles (8. Bezirk)
Tradition trifft Moderne – ein beliebtes Frühstückscafé und ideal für lange Zeitungspausen.
Das Café Eiles verbindet klassische Wiener Kaffeehauskultur mit einem etwas moderneren, helleren und schnelleren Betrieb. Die Atmosphäre ist insgesamt lebendig, aber weniger nostalgisch als in traditionellen Alt-Wien-Cafés – eher ein Mix aus Frühstückslokal, Kaffeehaus und urbanem Treffpunkt. Besonders beliebt ist es für ausgedehnte Frühstücke, Zeitungslesen und entspannte Vormittage, da es sehr großzügige Öffnungszeiten hat und auch spätabends noch gut besucht ist. Durch die Lage nahe der Josefstadt ist es zudem ein typisches „Zwischen-Ring-und-Grätzl“-Café mit viel lokalem Publikum.
Local Tip: Das Eiles ist perfekt, wenn man Wiener Kaffeehauskultur mit etwas Tempo kombinieren möchte – hier bleibt man oft länger sitzen als geplant. Und wie immer in Wien: eine „Melange“ bestellen und ruhig auch die Frühstückskarte ausprobieren, die hier fast genauso wichtig ist wie der Kaffee selbst.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben besonders das gute Frühstücksangebot, die langen Öffnungszeiten und die zuverlässige Qualität bei Kaffee und Speisen. Viele schätzen die Mischung aus klassischem Kaffeehaus und modernerem Lokal, wodurch es sich gut für verschiedene Tageszeiten eignet. Positiv hervorgehoben werden auch die zentrale, aber nicht überlaufene Lage sowie die Möglichkeit, lange zu bleiben und zu arbeiten oder zu lesen. Kritische Stimmen erwähnen gelegentlich eine gewisse Unruhe zu Stoßzeiten sowie schwankende Servicegeschwindigkeit bei hohem Andrang. Insgesamt gilt das Café Eiles als sehr solides, vielseitiges Wiener Kaffeehaus mit starkem Frühstücksfokus.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07:00 – 24:00 Uhr; Samstag, Sonntag & Feiertage 08:00 – 24:00 Uhr
- Standort: Josefstädter Straße 2, 1080 Wien
- Preise: Melange € 4,90, Torte ab € 4,70
- Website: https://www.cafe-eiles.at
9. Café Jelinek (6. Bezirk)
Ein Café mit Charakter – dunkel, gemütlich und bohemien. Ideal zum Lesen und Schreiben.
Das Café Jelinek ist eines der atmosphärisch dichtesten Wiener Kaffeehäuser und wirkt bewusst etwas dunkel, eng und nostalgisch. Die Einrichtung ist stark vom klassischen Alt-Wien-Stil geprägt, mit viel Holz, alten Möbeln und einer leicht melancholischen, aber sehr charmanten Stimmung. Es ist kein Ort für Hektik, sondern eher für lange Gespräche, konzentriertes Arbeiten oder stilles Lesen. Besonders am späten Vormittag oder frühen Nachmittag entfaltet es seinen typischen Bohemien-Charakter, wenn es angenehm belebt, aber nicht überfüllt ist.
Local Tip: Im Jelinek fühlt sich Wien ein bisschen so an, wie man es aus alten Filmen kennt – eng, ehrlich und leicht rau. Und auch hier gilt: eine „Melange“ bestellen, sich Zeit nehmen und das Handy vielleicht ein bisschen öfter in der Tasche lassen – hier geht es eher um Atmosphäre als um Tempo.
Google-Rezensionen (Zusammenfassung):
Besucher:innen loben besonders die einzigartige, sehr authentische Kaffeehausatmosphäre, die sich deutlich von moderneren oder touristischen Lokalen unterscheidet. Viele schätzen die ruhige, kreative Stimmung, die es zu einem beliebten Ort für Studierende, Künstler:innen und Leser:innen macht. Positiv hervorgehoben werden auch die Beständigkeit des Ambientes und der klassische Wiener Kaffeehauscharakter. Kritische Stimmen erwähnen gelegentlich den eher beengten Raum, längere Wartezeiten bei voller Auslastung sowie einen bewusst unaufgeregten, manchmal langsamen Service. Insgesamt wird das Café Jelinek jedoch als echtes, charaktervolles Stück „altes Wien“ wahrgenommen.
Infos:
- Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag: 09:00–22:00 Uhr
- Standort: Otto-Bauer-Gasse 5, 1060 Wien
- Preise: Melange € 5,30
- Website: https://cafejelinek.steman.at/
Fazit: Welches ist das beste Kaffeehaus in Wien?
Welches Wiener Kaffeehaus das „beste“ ist? Schwer zu sagen – jedes hat seinen eigenen Charme und seine Geschichte. Am besten: ausprobieren und selbst entscheiden!
Noch mehr Wien entdecken
Mit der Vienna City Card lassen sich viele Vorteile nutzen: Eintrittsermäßigungen, freie Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und exklusive Angebote – perfekt, um Wien in Ruhe zu erkunden.
Öffnungszeiten Service Center:
Opernring 3-5 17/24, 1010 Wien täglich 09:00 - 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Ticketshop:
Opernpassage (U-Bahn Station Karlsplatz), 1010 Wien täglich 09:00 - 18:00 Uhr
Öffnungszeiten Tourist-Info:
Albertinaplatz, 1010 Wien täglich 09:00 - 18:00 Uhr
Flughafen täglich 09:00 - 18:00 Uhr